Pulmologie

Lungenszintigraphie

Die Lungenszintigraphie untersucht Belüftung und Durchblutung der Lunge und wird am häufigsten zum Nachweis oder Ausschluss einer Lungenembolie eingesetzt. Auch vor Lungenoperationen oder bei chronischen Erkrankungen wie COPD liefert sie wichtige Informationen.

  • Ventilationsteil: Einatmen eines schwach radioaktiven Gases, Kamera zeichnet Belüftungsverteilung auf.
  • Perfusionsteil: Injektion einer schwach radioaktiven Substanz in die Vene, Kamera zeigt Durchblutung.
  • Keine Nüchternheit erforderlich, keine besondere Vorbereitung.
  • Strahlenbelastung sehr gering.

FDG-PET-CT bei Lungenkrebs

Goldstandard für die Ausbreitungsdiagnostik, Metastasensuche und Therapiekontrolle bei Bronchialkarzinom. Krebszellen mit erhöhtem Zuckerstoffwechsel nehmen den ¹⁸F-FDG-Tracer verstärkt auf und werden im Bild sichtbar.

  • Nüchtern vier bis sechs Stunden vor der Untersuchung, keine zuckerhaltigen Getränke.
  • Nach Injektion etwa eine Stunde Ruhephase.
  • Eigentliche Aufnahme im Scanner ca. 20 bis 30 Minuten.