Gynäkologie

PET-CT bei Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren

Das PET-CT gehört nicht zur Früherkennung, ist aber in bestimmten Situationen sehr wertvoll: beim Staging fortgeschrittener Tumoren, bei der Metastasensuche (Knochen, Leber, Lunge), bei Verdacht auf Rückfall oder zur Therapiekontrolle. Auch wenn Tumormarker ansteigen, andere Bildgebungsverfahren aber keinen klaren Befund zeigen, kann das PET-CT entscheidende Hinweise liefern.

Eingesetzt bei:

  • Mammakarzinom (Brustkrebs): Staging ab Stadium III, Metastasensuche, Rezidivdiagnostik, Therapiekontrolle.

  • Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs): Hauptindikation bei Rezidivverdacht, Nachweis von Lymphknoten- und Bauchfellmetastasen.

  • Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs): Lymphknotensuche im Bauchraum beim fortgeschrittenen Tumor.

  • Endometrium- und Vulvakarzinom: Bei fortgeschrittenen Tumoren oder unklaren Fernmetastasen.