Nuklearmedizin am Raschplatz - Hannover

Lungenszintigraphie

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Bei der Untersuchung handelt es sich um eine nuklearmedizinische Untersuchung, um Durchblutungs- oder auch Belüftungsstörungen der Lunge darzustellen.

Indikationen (Anwendungsgebiete) der Lungenszintigraphie:

  • Ausschluss oder Nachweis einer Lungenembolie (Störung der Lungendurchblutung).
  • Ausschluss oder Nachweis von Lungenbelüftungsstörungen.
  • Einschätzung der noch intakten Lungenbelüftung, z.B. im Rahmen zur Vorbereitung einer Lungenoperation mit Teilentfernung der Lunge.

Das Verfahren:

Im Rahmen der Diagnostik einer Lungenembolie wird zunächst eine Lungenventilationsszintigraphie durchgeführt, bei der der Patient das Radiopharmakon über ein entsprechendes System einatmet, danach wird die Lungenperfusionsszintigraphie zur Darstellung der Lungendurchblutung durchgeführt. Hierzu wird das Radiopharmakon in eine Vene injiziert. Mit einer speziellen Kamera (Gammakamera) kann der markierte Stoff in der Lunge dargestellt werden und zeigt so die Belüftung und Durchblutung genau an.

Bei den Radionukliden handelt es sich um Stoffe mit kurzer Halbwertzeit, so dass diese unbedenklich eingesetzt werden können. Allerdings überprüft unser Team dieses bei jedem Patienten am Tage der Untersuchung.

Wenn Sie schwanger sind, oder stillen, teilen Sie uns dies bitte bei der Anmeldung zur Untersuchung mit.

Das Verfahren hat für den Patienten folgende Vorzüge:

  • Mit der Lungenperfusionsszintigraphie gelingt ein schneller Nachweis auf Durchblutungsstörungen, sodass sofort eine entsprechende Therapie begonnen werden kann. Im Vergleich zu einer CT-Untersuchung ist die Strahlenexposition deutlich geringer.
  • Es erfolgt im Rahmen der Belüftungsuntersuchung eine zuverlässige Analyse der noch sauerstoffaufnehmenden Gewebeanteile der Lunge.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

Weitere Informationen zur Lungenszintigraphie finden Sie bei Wikipedia unter folgendem Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Lungenszintigraphie