Nuklearmedizin am Raschplatz - Hannover

Brustultraschall (Mammasonographie)

PDFDruckenE-Mail

Der Brust-Ultraschall (Mammasonographie) dient der Untersuchung der Brust. Sie wird zur Diagnostik von Gewebsveränderungen der Brustdrüsen angewandt.

Indikationen (Anwendungsgebiete) des Brustultraschall

Der Brust-Ultraschall (Mammasonographie) wird mit unhörbaren Ultraschallwellen durchgeführt, die sich vom normalen Schall durch eine andere Schwingungsfrequenz unterscheiden.

Bei der Untersuchung wird ein durchsichtiges Gel auf die Brust aufgetragen. Der Schallkopf wird mit sanftem Druck über die Brust bewegt. Bilder des Brustgewebes werden auf einen Bildschirm übertragen - das Untersuchungsergebnis liegt somit sofort vor.

Der Brust-Ultraschall (Mammasonographie) wird bei folgenden Symptome und Beschwerden eingesetzt:

  • Ab dem 30. Lebensjahr
  • Bei Brustdrüsenveränderungen (Knoten, Schwellung, Schmerz, Absonderungen)
  • Bei Brustkrebserkrankung in der Familie
  • Bei knotigen Brustdrüsenveränderung (Mastopathie)
  • Bei Mikroverkalkungen, Zysten oder andere unklaren Brustveränderungen
  • Bei unklaren Röntgenbefunden der Brustdrüse
  • Nach familiären Brustkrebserkrankungen bzw. eigener Brustkrebserkrankung
  • Während der Schwangerschaft und Stillzeit
  • Zur Feststellung des regionalen Lymphknotenstatus (Axilla-Sonographie)
  • Zur gezielten Zystenentleerung bei flüssigkeitsgefüllter Zystenbildung
  • Zur regelmäßigen Krebsvorsorge

Wir setzen zur Diagnostik der Brust folgende/folgendes Verfahren ein:

  • Ultraschall
  • Mammographie (Röntgenuntersuchung der Brust
  • Magnetresonanztomographie (MRT)

Das eingesetzte Verfahren hat für den Patienten folgende Vorzüge:

  • Die Ultraschalluntersuchung der Brust ist ohne ionisierende Strahlen möglich. Sie ermöglicht  einen schnellen Überblick über das Brustgewebe und eine Differenzierung zwischen festen Knoten und flüssigkeitsgefüllten Knoten (Zyste).
  • Die Mammographie ist die höchste und präziseste Technik mit der höchsten Auflösung. Es lassen sich kleinste Mikroverkalkungen nachweisen. Mikroverkalkungen sind sehr häufig Hinweiszeichen auf einen sich im Milchgang entwickelnden Tumor.
  • Die Differenzierung über die Magnetresonanztomographie ist mithilfe eines Kontrastmittels hoch präzise, lässt bereits Vorstadien eines Krebses sichtbar werden.
  • Die Untersuchung erfolgt ohne ionisierende Strahlen.

Weitere Informationen zur Mammasonographie finden Sie bei Wikipedia unter folgendem Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mammasonographie